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Ortsverein diskutiert zum Thema Wohnen

Am vergangenen Dienstag, 27.11.18, hat unser Ortsverein auf der offenen Vorstandssitzung zur Wohnungsproblematik eine Diskussion abgehalten. Thematisch wurde die Sitzung von unserer Programm AG vorbereitet, die in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Themen bearbeitet.

Dieses sich verschärfende Problem, und zwar in nahezu allen Großstädten in Deutschland wie Europa, wird bislang nur unzureichend bearbeitet. Fast überall werden steigende Mieten und mangelnder Wohnraum beklagt. Kosten und Verdrängungsprozesse betreffen uns alle und deswegen braucht es schnell eine gute Lösung, denn eine gute Wohnungspolitik sichert sozialen Frieden.

Nachdem sich die Teilnehmer mit dem Positivbeispiel des Wiener Gemeindebaus und hierzulande genutzter Instrumente wie der Mietpreisbremse, dem sozialen Wohnungsbau und dem Plan einer Landeswohnungsbaugesellschaft beschäftigt hatten, kamen sie zu dem Schluss, dass es grundlegende Reformen bedarf, um steigenden Preisen entgegenzuwirken.

In der Vergangenheit hatte die SPD bereits ambitionierte Pläne, welche auf Blockade der Union nicht verwirklicht wurden. Denn eine Planungsgewinnabgabe war bereits in den 1970er Jahren geplant. Bis 1989 war eine Bodenrechtsreform Teil der SPD Agenda. Daran ließe sich, wie die Diskussionsteilnehmer finden, durchaus heutzutage anknüpfen.

Wohnen ist nicht nur ein existenzielles Recht, sondern auch Gegenstand der sozialen Frage: Wem gehört die Stadt?