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Viele Neubauprojekte - Es tut sich was in Münsters Norden

Das Gesicht unseres Kreuzviertels und Uppenbergs hat sich seit dem Jahr 2000 durch viele Neubauprojekte stark verändert. Prägnante abgeschlossene Projekte sind z.B.: 1. das Lincoln-Quartier, 2. das York-Center, 3. der Germania-Campus und 4. der „Wohnpark Wienburg“ am Dorothea-Petersmann-Weg. Weit fortgeschritten, aber teilweise noch in Bau sind 5. die „Solarsiedlung Gasselstiege“ an der Prins-Claus-Kaserne und 6. das Bauprojekt an der Schulstraße mit einem neuen Bürgertreff, der auch für SPD-Veranstaltungen genutzt wird. Damit ist aber noch lange nicht Schluss. Der Ortsverein Nord wird auch die neuen Projekte kritisch begleiten und besonders auch auf bezahlbaren Wohnraum drängen: 7. Am Coburger-Weg werden auf dem ehemaligen Gelände eines Holzhandels und Gerüstbauers Stadtvillen und Senioren-Wohnungen entstehen. Hier muss unbedingt die jetzt schon kritische Verkehrssituation auf dem Dorpatweg verbessert werden. Die Pläne können unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung eingesehen und bis zum 26.04. kommentiert werden. 8. Die Dreifaltigkeitskirche wird für soziale Wohngruppen und Büros umgebaut. 9. Die Grevener Straße Ecke Steinfurter Straße verändert weiterhin ihr Gesicht. 10. Zwischen Salzmannstraße und Marathon-Sportplatz gibt es Grundstücke für vier neue Einfamilienhäuser. Hier konnte sich der Ortsverein leider nicht mit dem Vorschlag durchsetzen, auf die Bebauung des in der Mitte gelegenen Grundstücks zu verzichten. 11. Das prägnante Backstein-Gebäude am Koburger Weg direkt neben der Feuerwache, Überbleibsel der Herwarth-von-Bittenfeld-Kaserne und derzeit als Übergangswohnheim für Asylbewerber genutzt, soll abgerissen werden und der Erweiterung der Feuerwache dienen. Die jetzigen Bewohner sollen in einen Neubau an der Grevener Straße umziehen. 12. Der ZEB-Tower – genannt „i-Land“ - auf dem ehemaligen TÜV-Gelände soll nächstes Jahr gebaut werden. Gegen diesen Hochhausbau hat sich der Ortsverein seinerzeit vehement eingesetzt. Leider wurden wir von der damaligen CDU/FDP-Ratsmehrheit überstimmt. Mit diesen Neubauten ist natürlich auch die Bevölkerung rechts und links der Grevener Straße angewachsen. Dennoch haben die Stadtwerke den Busverkehr auf der Grevener Straße zwischen Ring und Kinderhaus von drei auf zwei Linien ausgedünnt, die noch dazu stadteinwärts im Abstand von vier und dann 16 Minuten fahren. Die SPD in Münster Nord engagiert sich für eine bessere Vertaktung der Buslinien.